Aktuelle Kommentare

"Müssen nur wollen,...
"Müssen nur wollen, müssen nur wollen" -...
flashlink - 27. Apr, 00:50
wenn
du nur wölltest, wie du könntest!
hinkefuss25 (Gast) - 26. Apr, 07:53
Ja, ich hab mich auch...
Ja, ich hab mich auch geschämt...aber die Stütze...
Flash (Gast) - 25. Mrz, 11:25
aha
schäme dich junge. 0 anstrengung aber geld haben...
flasche (Gast) - 24. Mrz, 22:25
Nee, natürlich keine...
Nee, natürlich keine Göttin. Da hätte...
flashlink - 22. Mrz, 22:14
aha, das ist also die...
aha, das ist also die hochgelobte Dame. Wenn ich das...
logan (Gast) - 22. Mrz, 20:42
Foto?? Was erwartest...
Foto?? Was erwartest du? Soll ich mitten im Schulungsraum...
Flash (Gast) - 20. Mrz, 17:52
foto?
gibts auch mal ein foto von der auf deinem goddess...
hink (Gast) - 20. Mrz, 16:59

Erziehungsfragen

Dienstag, 14. Oktober 2008

Lehrer gespielt

Um den doch etwas sinnlosen Beschäftigungsaufgaben unseres Sportlehrers zu entgehen, hatte ich mich bereiterkärt, eine Sportstunde selber zu übernehmen. Natürlich würde es um Volleyball gehen, damit kann ich was anfangen.

Mit meinen 2,5 Stunden Schlaf die Nacht vorher war ich nicht direkt in bester Verfassung, kämpfte mich aber durch den Tag.

Die Mitschülerinnen waren mehrheitlich nicht begeistert von der Aussicht auf Volleyball. Unsere engagierteste (aber lesbische) Mutti brachte daher noch eine CD mit "Bewegungsliedern" mit und wir hatten erstmal unseren Spaß.

Ohne Plan versuchte ich dann, die unmotivierten Damen ein bißchen an Volleyball heranzuführen: wo man stehen sollte, wie man es anstellt, den Ball auch zu erwischen, wie man einen Aufschlag übers Netz bringt usw.

Die, die es schon konnten, machten einen etwas genervten Eindruck, aber ich ließ trotzdem alle Aufschläge von unten übers Netz machen. Diese auf der anderen Seite anzunehmen klappte leider nicht. Ein paar Worte zum "Baggern" hatte ich auch verloren, und so ließ ich sie in zwei Reihen gegenüber aufstellen und das Baggern üben. Da war die Geduld der Damen aber schon weit erschöpft.

Es blieben noch 20 Minuten für 2 Spiele mit drei Mannschaften. Es gab trotz Übens wieder welche, die den Aufschlag nicht übers Netz brachten oder an die Decke kloppten, und es gab wenige, die einen Aufschlag annehmen konnten. Einen Fortschritt konnte ich also trotz all meiner Bemühungen nicht verzeichnen.

Man hat immer das Problem, die 20 Leute alle zu beschäftigen, obwohl eigentlich nur einige individuelle "Förderung" benötigen. Die guten langweilen sich dann und ziehen "eine Gusche". Naja, sie haben mich aber gelobt und mich einen "guten Lehrer" genannt. Immerhin.

Samstag, 27. September 2008

Albtraum Homofamilie

Eine sehr auffällige Schülerin in unserer Klasse ist 33, hat als Psychiatrieschwester gearbeitet und ist lesbisch. Vor längerer Zeit ging es mal um die Frage, was alles unter Familie zu verstehen sei. Sie wollte auch "zwei Frauen plus Kind" als Familie sehen, wogegen ich protestierte - Homosexuelle sollten keine Kinder erziehen, war meine Meinung. (Deshalb hatte mich schon ein schwuler Kerl aus der Parallelklasse inkriminiert).

Zu diesem Zeitpunkt wußte ich allerdings noch nicht, daß N. in einer lesbischen Beziehung lebt und ihr Kind quasi zwei Mütter hat. Eigentlich hätte ich das vermuten müssen, denn N. sieht nicht wirklich weiblich aus und hat dazu einen raspelkurzen Haarschnitt. Als ich mal meinte, daß lange Haare "weiblich" wirkten, meinte sie, da müsse sie ja sehr männliche Ausstrahlung haben. Ich bestätigte ihr das :)

Letzten Freitag nun hatte sie Bilder von ihrer "Familie" mit. Einige begriffsstutzige Schülerinnen fragten "Ist das dein Mann?" (na ja, weiblich sah diese Frau ja auch nicht aus) - worauf sie nochmal explizit darauf hingewiesen wurden, daß die Partnerin eine Frau ist. Nachdem alle Mädchen dies verinnerlicht hatten, setzte eine respektvoll-neugierige Fragerei ein: wer ist denn der Vater, wie kommt man als Lesbe an ein Kind, wie regelt ihr das mit dem Haushalt etc. pp.

Aus den Fragen spricht meistens Anerkennung, Bewunderung, Zustimmung für diesen so alternativen und mutigen Lebensentwurf. Alle scheinen zu denken: das ist eine, die es wagt, eine Vorreiter-Rolle zu spielen, sich gegen alte Normen zu stellen und alles besser zu machen. Eine fortschrittliche Frau also. Zweifel am Funktionieren dieses "Familien"-Modells werden nicht geäußert.

Ich habe mich gleich entfernt und nur nebenbei mit einem Ohr hingehört. Mir wurde einfach übel bei der Erkenntnis, daß es bereits ganz normaler Alltag ist, daß Kinder bei Lesbenpaaren aufwachsen. Für mich ist das der blanke Horror, ich könnte meinen Unmut nicht wirklich verbergen, wenn dieses Modell als tolle Alternative zelebriert wird.

Das Kind wird irgendwann begreifen, daß ein Vater mehr ist als nur Samenspender. Es wird sich fragen, was es entbehrt hat, ohne richtigen Vater. Es wird nicht wissen, was weiblich und männlich ist. Es wird zwischen verschiedenen sexuellen Identitäten hin- und herswitchen. Es wird die Kinder um sich herum mit dem Gedanken infizieren, daß es normal ist, zwei Mütter und keinen Vater zu haben. Es wird dennoch mit komischen Reaktionen seines Umfeldes rechnen müssen, wann immer seine Familiensituation deutlich wird.

Für mich sind das soziale Experimente, die rücksichtslos die Bedürfnisse von Kindern mißachten und den Keim für weiterwuchernde Probleme, Verwirrungen und psychische Deformationen in sich tragen. Tut mir leid, aber genau so sehe ich das.

N. sagt, das Kind habe für sie "alles verändert". Sie ist überaktiv, überengagiert und liest alles, was sie kriegen kann. Für ihr Kind gibt sie alles - aber trotzdem kann sie den fehlenden Vater nicht kompensieren.

Und jetzt stelle mer uns emol vor, die Partnerin von N. möchte auch ein eigenes Kind. Sie besorgt es sich irgendwie, und dann: zwei Kinder mit unterschiedlichen Vätern und Müttern sind plötzlich Geschwister. Zwei Väter, die gewiß noch anderswo ihre Zeugungskraft bewiesen haben, stehen irgendwo am Rande, haben einen ungeklärten, unerklärbaren Status und wissen nicht, wieviel sie ihr Kind denn eigentlich angeht. Verwandtschaftliche und andere Beziehungen in verwirrender, krankmachender Abartigkeit.

Aber bitte, macht eure Experimente. Probiert es aus, was man dem Menschen alles antun kann, bis es zum gesellschaftlichen Kollaps kommt..

Sonntag, 14. September 2008

Schwule Schüler

Neulich hatten wir Wahlpflichtfach, "Musik und Tanz". Mit einem jungen Mitschüler aus der Parallelklasse bin ich der einzige Kerl dabei. Ergo sind wir auch zusammen in einer Umkleide.

Nachdem wir die 2 Stunden hinter uns gebracht und Matze sehr viel dabei rumgealbert hatte, zogen wir uns wieder um. Plötzlich sprach er mich an: "Ich hab gehört, du bist der Meinung, Schwule sollten keine Kinder haben?"

Klar bin ich dieser Meinung. Das Problem ist, Matze betrachtet sich als schwul. Er wollte natürlich eine Begründung von mir. "Weil Kinder zur gesunden Herausbildung ihrer Identität eben Mutter und Vater brauchen", war meine Antwort. Ein fehlender Elternteil sorgt naturgemäß für Probleme, zwei gleiche Elternteile sorgen allerdings für mehr als das, nämlich für heftige Verwirrung bei der Identitätsbildung.

Matzr erklärte mir empört, daß er seinen Vater nicht haben wolle. Er hätte ihn zweimal gesehen und wer sich so schlecht kümmere und so wenig Interesse habe, auf den könne er verzichten.

Das ist ja irgendwie klar, nur begründet das nicht das Recht von Schwulen auf Kinder. Das Fehlverhalten eines Vaters begründet ja auch nicht die allgemeine Verzichtbarkeit von Vätern. Es beweist nur, daß ein präsenter und aktiver Vater eben sehr gebraucht wird - und daß es schiefgehen kann, wenn er fehlt. (Matze hat Probleme mit seiner sexuellen Identität....).

Auf seine Mutter dagegen hätte Matze wohl kaum verzichten wollen. Schließlich hat sie ihn großgezogen. Aber einem Kind, daß bei schwulen Männern aufwächst, dem will er einen Mutterverzicht zumuten? Na vielen Dank.

Außerdem frage ich mich, wer ihm überhaupt meine Meinung erzählt hat. Diese habe ich nämlich während des Unterrichts in unserem Klassenzimmer geäußert, und er geht in die Parallelklasse. Sollte es eine Schwulenlobby an unserer Schuhle geben? (Kleiner Scherz).

Donnerstag, 4. September 2008

Diskussion über die Geschlechterrollen

Besser gesagt, es gab eine Diskussion, wie man sein Kind richtig erzieht - und ob es geschlechtsspezifisch erzogen werden soll. Da hat doch tatsächlich eine Mutter gesagt, ihr Kind solle nicht in die Männerrolle hineinbugsiert werden, sondern auch mit Puppen und Kinderwagen spielen.

Tja, nur ist eben schon lange klar, daß die Geschlechterdifferenzierung nicht durch die Sozialisation bewirkt wird, sondern biologisch fest verankert ist. Jeder Junge wird sich bald von den Puppen ab- und den Autos zuwenden - und umgekehrt. In diesem Sinne habe ich auch argumentiert, wobei es dann noch um lange Haare als Merkmal des Weiblichen ging.

Da war dann diese junge Mutti auch wieder betroffen, denn sie hat ausgerechnet raspelkurze Haare. Sie meinte: "Da wirke ich wohl dann eher männlich?" - was ich umstandslos bestätigte.

Sie hat mir das nun hoffentlich nicht übelgenommen.

Freitag, 4. Juli 2008

Die totale Verwirrung

Oh, lange nix geschrieben. Dabei ist sooo viel passiert. Zum Beispiel ein Praktikum, was ausnahmsweise mal toll war. Aber jetzt in die Gegenwart.

Seit Tagen ist es ja schwülwarm, die Schule hat einen verkürzten "Hitze-Stundenpaln" eingeführt (WOW!), und gestern verlegten wir den Untericht ins Grüne. Die Mädchen lagerten sich also malerisch auf Decken, während ich zusammen mit einer netten jungen Dame etwas abseits auf einem Brunnendeckel saß.

Von Unterricht kann man zwei Wochen 7 Tage vor Schuljahresende sowieso nicht mehr reden. Die Lehrerin und ihr Geschwafel zogen an uns beiden vorüber, und über kurz oder lang kamen wir ganz schön ins Reden. Es entwickelte sich eins der persönlichsten Gespräche, die ich seit langem hatte.

Was ich zu hören bekam über die Identitätssuche junger Frauen heutzutage, das entsetzt und empört mich zutiefst. Die Mädels haben keine Orientierung mehr und werden völlig versaut durch die bescheuerten Medien. Da haben wir eine in der Klasse, die sich dank schlechter Erfahrungen mit Kerlen entschlossen hat, lesbisch zu werden. Gestern bekam ich mit, daß sie sich die Jüngste aus der Klasse geangelt hat und die beiden ein Paar sind.

Meine Gesprächspartnerin dagegen hat einen festen Freund, aber sie ist unglücklich mit ihm. Warum? Er ist der Meinung, sie könnte beim Sex "wilder" sein, und außerdem würde er jeden tag poppen, wenn es nach ihm ginge. Er hält seiner Freundin die Beispiele aus den Talkshows oder aus Pornofilmen vor. Daraus hat er die Meinung gewonnen, Frauen seien versessen auf Sex, könnten nicht genug davon bekommen usw. Völlig krank. L. fühlt sich davon abgestoßen und hat nie Lust auf Sex.

Jetzt überlegt dieses Mädchen, ob sie nicht auch lesbisch ist, weil sie "unnormalerweise" ja so atypisch wenig von Sex hält - zumindest mit ihrem Freund. Da haben wir dann noch ein Mädchen in der Klasse, die durch Figur und Styling relativ jungenhaft wirkt und sich deshalb natürlich auch für lesbisch hält. Und L. hat nun den Eindruck, sie fühle sich zu ihr hingezogen. Wenn der Kerl sich mal richtig doof verhält, verrennt sie sich womöglich auch noch in die perverse Idee, lesbisch zu sein.

Und ich sollte am selben Tag noch einen Vortrag halten über 14-18-Jährige und deren Entwicklung, unter anderem gehört da natürlich "geschlechtliche Identität" dazu. Gegen die heillose Verwirrung aller Normen und Werte kann man gar nicht mehr anstinken, aber ich versuchte zumindest, L. von ihren Fehleinschätzungen abzubringen. Sie soll ihren pornoverseuchten Freund von mir aus verhungern lassen, wenn er so triebig ist, aber ja nicht mit nem lesbischen Trip anfangen.

Mein Vortrag stieß dann doch auf sehr gute Resonanz, wesentlich besser als jemals bei einem Lehrer. Man will heute noch mehr von mir hören...;)

Sonntag, 14. Oktober 2007

Nur eins im Sinn: daddeln!

Nein, ich nicht. Die Zeiten sind bei mir lange vorbei. Aber eine der Herausforderungen für heutige Erzieher ist es mit Sicherheit, den Gaming-Konsum der Kids irgendwie zu beschränken. Die sind nämlich wie närrisch auf den Computer und jede Art von Spielen.

Meine Neffen in der 4. und 5. Klasse werden da von Haus aus schon sehr kurz gehalten. Am liebsten würden sie ständig und bei jedem Wetter spielen, aber es ist generell nur bei Regen erlaubt. Sie hatten auch nie mehr als ein einziges Spiel zur Verfügung. Dieses wurde sogar zwischenzeitlich mal vom Papa gelöscht. Computerverbote sind an der Tagesordnung.

Wenn sie mal eine Zusatzdosis brauchen, wissen sie, wo sie hingehen müssen: zu mir. Ich habe mal vor langer Zeit zwei simple Ballerspiele gekauft, genau richtig vom Niveau her für meine Neffen. Sie können gar nicht genug davon kriegen. Gestern war wieder einer hier und leistete mir Gesellschaft - bzw. ich ihm, denn er braucht mich immer, um die Feuertaste zu betätigen. Ich liebe die Begeisterung der Kids. Als sie noch kleiner waren, hatten sie ein Onlinespiel, was sie in höchste Erregung versetzte.

Zum Glück gehen sie auch Fußball spielen und so weiter, aber mal eine weitere Strecke mit dem Rad ist schon manchmal zu viel verlangt. Ziemlich oft, eigentlich fast immer, weigere ich mich sowieso, den PC einzuschalten. Sie sollen sich draußen betätigen - am PC werden sie in ihrem lLeben noch übergenug sitzen...
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Heute wird es was! Und wie!

Was in einer kuhlen Schuhle abgeht

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Zuletzt aktualisiert: 2. Okt, 19:19

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