Funny Things
Laut Don Alphonso ist Werbung auf Blogs bäh. Das ist mir aber egal, denn ich bin nicht Don-Alphonso-hörig. Ich bin aber eine arme Sau, was mich dazu treibt, Einnahmen zu generieren, wo es geht.
Auf Arbeit gehts derzeit nicht, ich hab mich immer noch nirgends beworben. Daher muß ich andere Quellen nutzen, zum Beispiel Trigami, die vermarkten Blog-Werbung.
90 Minuten hab ich für den Eintrag gebraucht, 18 Euro werden dafür gezahlt. Das ist ein guter Stundenlohn für meine Verhältnisse. Da kann ich ruhig mal einen Link zu meinem Meisterwerk setzen:
Coole Geschenke von Soogoo -Trigami-Werbung
Und weil es so schön ist, gleich noch ein bißchen Werbung in ureigener Sache: ich hab in meinem Goddess-Blog eine neue Serie am Strat, da gehts um den JeansCheck. Willst du mal sehen?
JeansCheck machen ist cool!
Das wars schon. Nun kann Google wieder zwei Links mehr zählen. So einfach ist Linkbuilding! ;-)
flashlink - 20. Apr, 15:28
Unsere zweiwöchige Schulung kostet das Arbeitsamt pro Teilnehmer ca. 300 Euro. Natürlich wollen die auch wissen, was dabei rumkommt, und haben uns alle per Brief aufgefordert, einen Fragebogen zur Qualität des "Bewerbungscenters" auszufüllen, online.
Nun, die Sache ist recht einfach zu beschreiben. Wir sitzen alle vor unseren Bildschirmen, auch der Dozent. Ab und an hört man schräge Geräusche. Das liegt an den YouTube-Videos oder an den Flash-Games, die gerade laufen.
3 schauen sich die uralten Missgeschick-Zusammenschnitte in Miesqualität und mit Brutalofaktor zum zehnten Mal an. 3 glotzen ein Funvideo mit Tieren. 3 spielen Flashgames wie Tennis oder Autorennen. Drei unterhalten sich über Verschwörungstheorien (NWO), die sie gerade im Internet aufgetan haben. Ein ganz aus der Zeit Gefallener schiebt auch 2009 noch die Karten über den Bildschirm. (Wie hieß das Spiel noch gleich?)
Meine Nachbarin und ich surfen mit Google Earth durchn die Lande. Außerdem habe ich einen USB-Stick mit 300 Foptos dabei, die ich so nach und nach zu Panoramio hochlade. Auch die Online-Communities frequentieren wir. Gerade schickt sie mir eine Einladung zu "wer-kennt-wen". Dumm, daß gerade Google Mail nicht erreichbar ist...
Aller 90 Minuten ist Rauchpause, die aufs Doppelte verlängert wird. Der Faktor kann bei Bedarf von Zwei auf Drei erhöht werden. Mittagspause natürlich noch länger. Drei- bis viermal am Tag erhebt sich der Dozent von seinem Bildschirm und teilt die Internetausdrucke aus, die er sich gerade auf Bewerbungsseiten zusammengeklickt hat.
Alles in allem:
Ich glaube, besser hätte das Arbeitsamt das Geld gar nicht anlegen können!!
flashlink - 17. Mrz, 22:24
Im Rahmen des Sammelns von praktischer Erfahrung bin ich mit Nichte und Neffe nach Z. zum Programm von
Daniel Kallauch gefahren. Wir waren zu spät dran, weil wir nicht gleich den richtigen Veranstaltungsort ansteuerten. Dafür durften wir aber gleic´h vor dem Eingang parken, was sehr vorteilhaft war.
Daniel Kallauch ist Entertainer für Kinder, kann bauchreden (mit ner Puppe) und schreibt Lieder. Da sind einige sehr beliebte Hits für Kinder dabei rausgekommen. Entsprechend knackevoll war der riesige Saal. Werden über 500 Besucher gewesen sein, schätze ich.
Da war die Bühne schon echt weit weg, viele Köpfe im Weg und ein Spotlight samt Bediener versperrte ebenfalls die Sicht. Ich mußte meine Kinder extra gut hochhalten, damit sie was sahen.
In der Pause entdeckte mein Neffe dann seinen Freund, einen Nachbarsjungen, da war der Abend gerettet. Bis dahin hatte er wenig Spaß an der ganzen Sache. Zuviele Fremde, zuviel Trubel. Aber die Massen von Kindern, die sich begeistert auf Stühle stellten: für mich war das ein schöner Anblick.
An einem Büchertisch traf ich auch noch einen Ex-Mitschüler, der gerade im Rahmen seines Praktikums dort Zeugs verkaufte. Wir wechselten einige Worte, ich verschwieg tunlichst, daß ich wegen Depris KS habe...
Alle Kaufwünsche der beiden Kiddies (Schlüsselanhänger, T-Shirts, CDs) konnte ich abschmettern und damit die Kosten des Abends auf einen Becher Limonade für jeden beschränken. Am Ausgang gabs dann noch einen Luftballon und ein Plakat. War gut organisiert, das Event, und zwar von Christen, wie ich mitgekriegt habe. Kallauch ist auf dieser Schiene unterwegs.
Somit habe ich praktische Erfahrungen gesammelt, wie man als Entertainer Kinder bespaßen kann, und was diese für real und nicht real halten. Eine große Plüschmöhre identifizierte der Kleine als unecht, und das Fake-Fernglas, mit dem das Publikum bespitzelt wurde, ebenfalls.
flashlink - 16. Nov, 02:44
Über Stil und Geschmack kann man ja bekanntlich nicht streiten. Hier in der Provinz wird da sowieso nicht viel Aufwand getrieben, die allermeisten laufen "normal" oder "durchschnittlich" gekleidet herum.
Die Klassensprecherin unserer Klasse ist da eine Abweichung. Es gibt so einen Typ Frau, der irgendwo prädestiniert ist für Führungsaufgaben - sie wird ganz bestimmt mal Kindergartenleiterin, ihre Mutter ist das ja auch schon.
Und diese Typen bevorzugen dann auch einen bestimmten Kleidungsstil. Unsere Dame trägt sehr gerne kurze Hosen, die über dem Knie enden, und an den Beinen ordentliche handfeste und hohe Stiefel. Mit dem entsprechenden Gang (sie spielt auch noch Fußball) kommt das ziemlich bombastisch rüber. (Ich kenne eine andere Kita-Chefin, die auch so rumlief. Das sieht eben einfach "chefmäßig" aus).
Nichts dagegen - aber heute wurde es doch etwas schräg. Wieder eine kurze, knallenge Hose, nackte Knie, und an den Waden fette Wollstrümpfe, wie sie Luis Trenker zum Wandern trug, mit Umschlag, wie bei Kicker-Stutzen. Und Stiefel, die etwas kürzer als diese Strümpfe waren, so daß man die Wandersocken oben rausschauen sah.
Da muß ich gestehen, ich fand das schon sehr, sehr mutig. Aber es fällt ganz sicher auch richtig gut auf, und das solls wohl in erster Linie. So einen Stil hab ich allerdings bisher noch nie gesehen.
Trendsetter, oder was?!
flashlink - 15. Okt, 10:03
Von Anfang an war mir im Unterricht
immer langweilig, schon in der Grundschule (logisch, ich konnte bereits lesen und schreiben). Das hat sich ständig gesteigert, so daß ich in der 9. und 10. Klasse bereits Bücher unter der Schulbank las, um mich zu beschäftigen.
Die
Informationsdichte in dieser Schule ist noch niedriger als an allen bisherigen Schulen, so daß ich mir irgendwie die Zeit vertreiben muß. Oft habe ich kein Buch zur Verfügung, dann wird herumgemalt. Am Anfang war ich noch kreativ und habe versucht, realistische Bilder zu zeichnen.
Jetzt ist die Luft längst raus, und ich kann meine
Trägheit nur überwinden, indem ich formalisierte Konstrukte erstelle, die keine kreative Anstrengung erfordern. Das Ausmalen der vielen kleinen Flächen mit dem Bleistift erzeugt eine lang anhaltende Aufgabe, die völlig stupid, aber zeittotschlagend wirkt.
Solche Muster haben die Eigenschaft, daß die Aufteilung in Schwarz und Weiß immer genau aufgeht - aber nur, wenn man alle Linien sauber gezogen hat und nirgends eine Begrenzug übersieht. In diesem Fall habe ich jedoch so einiges übersehen, was man an den sichtbaren Hilfslinien und den zusätzlich eingebauten Begrenzungen sieht -
- aber nur, wenn man genau hinschaut. ;)

flashlink - 29. Sep, 11:10
Naturgemäß sind in einer Erzieherausbildung 99% weibliche Eleven. Auch Lehrer sind meist weiblich. Ohne mich wäre die Klasse eine reine Damenveranstaltung.
Ich frage mich, ob es einen Unterschied machen würde, wenn ich als Kerl nicht mit drinsitzen würde. Was wäre anders? Eines ganz bestimmt: den holden Hübschen bliebe es erspart, sich ständig reflexartig an den Rücken greifen zu müssen. Sobald nämlich eine der Damen sich von ihrem Stuhl erhebt oder sonswie bewegt, kommt dieser unwillkürliche Griff.
Woran kann das liegen? Frauen, könnt ihr es euch denken?!
Ganz einfach: nach modernen Gesichtspunkten ist die Kleidung generell als zu knapp zu bezeichen, so daß weder der Hosenbund alles bedeckt, was untendrunter ist, noch der Saum des Oberteils die Anbindung an die Gürtelregion schafft. Das wissen die Mädchen, und sie wissen, daß da oft genug sehr viel nackte Haut und ähnliches zu sehen ist.
Instinktiv haben sie das Bedürfnis, diese gefährlich bloßgelegte Region etwas zu bedecken und quasi die Gardine wieder zuzuziehen, die sich so unangenehm öffnet. Scheinbar sind die Blicke eines mannes bei weitem nicht so unschuldig, daß man sich ungestört und frei bewegen könnte.
Ich muß ehrlich sagen, daß ich mir größte Mühe gebe, stets und immer neutral zu gucken. Aber das ist erstens fast unmöglich, weil in jeder beliebigen Richtung die Blickfänge lauern, und zweitens komme ich nicht dran vorbei, mich ab und zu in der Blickhöhe zu verschätzen, entweder um ein oder um zwei Etagen. ;)
Das ist unvermeidlich und bei mir genau so ein Reflex wie bei den Damen, sich ihre bauchfreie Kleidung irgendwie zusammenzuraffen. Auf Dauer kann es aber auch nerven, wenn man stets und ständig diese mißtrauischen Reflexaktionen mitbekommt.
Sollen sie sich doch einfach was Langes drunterziehen, und basta. Aber oben klafft ja ebenfalls alles auf. Muß ein Systemfehler sein. Oder so.
flashlink - 25. Sep, 01:39
Wie im letzten Beitrag erwähnt, habe ich zwei Akte auf einem A4-Blatt vereinigt. Den Scan der Bleistiftzeichnung reiche ich nun heute nach. Der Lehrer hat hintendrauf geschrieben "PRIMA! - expressiv wie immer". It's so funny....wie anfällig der Mensch für Lob ist, wie er danach giert, Aufmerksamkeit zu erhalten.
Dies ist nur ein Ausschnitt. Die Nackten komplett: hier.
Außer Menschen mußten wir auch einige Tiere zeichnen. Ich war etwas erstaunt, wie gut mir das noch immer von der Hand geht. Jetzt müßte ich das ja wohl auch noch scannen...na mal schauen.
Die anderen waren keine großen Zeichentalente, aber dafür können die anderes besser. Vor allem
praxistauglich sind sie wesentlich mehr als ich. Das bin ich im Grunde nämlich gar nicht. Lieber würde ich den ganzen Tag zuhause sitzen und zeichnen...oder komponieren...oder bloggen.
flashlink - 22. Sep, 17:54
Ich bin ja ein sehr sozialer Mensch. Altruistisch ohne Ende. Schon damals, als ich noch in versifften (und ich meine versifften!) Garderoben in irgendwelchen Firmen herumkroch, hatte ich eine Uhr im Bahnhofsdesign, die ich für alle an die Wand hängte.
Meine Bahnhofsuhr lag lange in der Ecke, aber für unser Klassenzimmer konnte ich sie gut gebrauchen. Die Sehnsucht nach der nächsten Zigarette braucht ja uch Orientierung. Ich hängte also die Uhr direkt über der Tafel auf.
Man gewöhnt sich an so einen Luxus, und das ist auch alles schön, wenn die Uhr geht. Heute ging sie aber falsch. Und das, obwohl sie eine Funkuhr ist. Habe ich sie also abgehängt, neu gestellt und gewartet, daß sie ein Funksignal kriegt und sich richtig einstellt. Tat sie aber nicht, also hab ich sie manuell auf die richtige Zeit gedreht.
Sehr lustig wurde es, als die Uhr beschloß, erstmal "durchzudrehen". Pötzlich lief die Unterrichtszeit der Lehrerin bedeutend schneller, ab, sie raste geradezu. Die Stunden waren innert Minuten abgehakt, und gegen Abend beteiligten sich meine Mitschülerinnen mit Kommentaren zum gerade laufenden Fernsehprogramm: "Jetzt kommt das - und jetzt kommt das!"
Es war echt witzig, aber auch ein komisches Gefühl, zu sehen, daß die Zeit auf einmal rast. Die Uhr versuchte vergeblich, die korrekte Zeit einzustellen, und geht nun wieder falsch. Das stellt uns vor Probleme! Auf eine Funkuhr im Klassenzimmer kann nicht verzichtet werden!
flashlink - 16. Sep, 22:55
Eins steht fest: der Erziehungs- und Pädagogik-Sektor ist fest in Frauenhand. Jede Klasse an der Schuhle hat gerade so ihren "Quotenmann". Und die Lehrerschaft hat drei Quotenlehrer, unter x Lehrerinnen und einer Direktorin. (Ich halte nichts von Frauen in Führungspositionen, aber egal.)
Jedenfalls hat heute der Sportlehrer sich und sein Fach vorgestellt. Man muß ihn sich als Gemütsmenschen mit Hang zum Spaßmacher und Clown vorstellen. Er hat ne gute Ader, schnell beliebt zu sein.
Er gab bekannt, was er alles so zu üben gedenkt, und daß Bockspringen nicht dabei sein werde. Da müsse er nämlich vorschriftsmäßig Hilfestellung geben (er zeigte die richtige Haltung, zwei Arme in Brusthöhe vor sich). Und da leider manches Mädchen nicht wie vorgesehen den Bock überquere, sondern hängenbleibe, könne es passieren, daß die Dame ganz woanders landet als er es erwartet hat.
In solche Situationen wolle er sich nun wirklich nicht begeben, sagte er - und deshalb einfach kein Bockspringen, basta. Und er habe zwar von Frauen generell keine Ahnung, aber er würde es merken, wenn sich jemand dreimal im Monat wegen Unwohlseins auf die Bank setzte. Von den Schwankungen oder so habe er auch schon gehört, aber die kämen auf keinen Fall dreimal im Monat.
Man sieht, so ein Lehrer hat einige Klippen zum umschiffen. Anfällig für weibliche Reize sollte man da bestimmt nicht sein - oder sich gewaltig zusammenreißen. Dieser Lehrer hat sich heute gut aus der Affäre gezogen, fand ich.
Übrigens herrscht bei männlichen Lehrern in unserer Klasse eine viel bessere Atmosphäre als bei weiblichen. Es müßten im Prinzip alles nur männliche Lehrer sein für weibliche Schülerinnen. Ist aber genau umgekehrt, naja.
flashlink - 2. Sep, 13:02
Kürzlich erfuhren wir gerüchteweise, wir würden eine neue Schülerin bekommen. Es gibt drei Erzieherklassen dieser Stufe, und in der "C" ist eine schon etwas besondere Dame, die man nicht übersehen kann. Die Frau ist 23, hat ne sehr sexy Figur und zieht sich dazu noch an, als würde sie auf den Strich gehen. Die Klamotten und Stiefel sind eindeutig zu gewagt, aber sie ist eben eine feurige Person, zu ihr paßt das.
Verrückterweise ist sie verheiratet und hat schon drei(!) Kinder - heute echt ungewöhnlich. Jedenfalls hieß es, sie würde "ihre Klasse aufmischen" - und deswegen bekämen wir sie jetzt.
Am Ende zeigte sich, daß zwei Schülerinnen der C versetzt wurden, der heiße Feger in die B und ihr krasses Gegenteil (ne kleine, dicke) in unsere Klasse. Da nur neben mir noch ein Plätzchen frei war, hab ich sie jetzt an der Backe. So richtig erklären konnte sie nicht, warum sie versetzt wurde. An dieser Schule gibt es sowieso jede Menge seltsame Vorgänge.
Übrigens hatte ich gestern zumindest das Vergnügen, die rasante Dame beim Tennisspielen zu beobachten, während wir im Grünen daneben unseren Pseudo-Unterricht machten. Ich muß es einfach zugeben, diese Frau hat 150 PS mehr, absolut sicher. Ich hätte ums Verrecken gern mit Tennis gespielt...
flashlink - 4. Jul, 11:53