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Nabelschau, Reflexion

Montag, 1. September 2008

Das leidige Praktikum

Kaum ist das Schuhljahr losgegangen, müssen wir uns auf Praktikumsplatz-Suche begeben. Dafür haben wir letzte Woche Freitag extra frei bekommen (Frei-Tag eben).

Ich habe nicht viel losgelassen an diesem Tag, denn ich habe Schiß vor diesem Praktikum. Das letzte ist völlig schiefgegangen, und seitdem habe ich wohl eine regelrechte Phobie vor Kindergärten entwickelt. Mir gings den ganzen Tag schlecht, und nur und die Angst einzudämmen, rief ich dann noch paar Kitas an. War aber vergeblich.

Ich stelle mir immer vor, wie sich so eine Kita-Leiterin an meine Person rantastet:

Mann? Hmmmmmmm.

Mann, 36 Jahre alt? Hmmmm, jaaaaaa.

Mann, 36 Jahre alt, keine Partnerin?? Hmmmm, najaaaa, soso!

Mann, 36 jahre alt, keine Partnerin, keine Kinder?! Na sieh mal an, ei der Daus!

Mann, 36 Jahre..bla...bla...hat das erste Praktikum nach drei Wochen abgebrochen? *sämtliche Alarmglocken läuten heftig*

Ich sag's mal so: ich kann das verstehen, ich kann auch nicht erwarten, daß mir gleich volles Vertrauen entgegengebracht wird, aber manchmal wünschte ich, es gäbe eine Kita mit männlichem Leiter.

Der Wunsch wird allerdings wohl deutschlandweit unerfüllbar sein. Andere Meinungen?

Heute versuch ichs mal in einer Kita. Mir wirds schon übel beim Dran-denken. Wie schön ist es dagegen in der Schuhle.

Dienstag, 26. August 2008

Der zweite Anlauf

In Wahrheit ist es Dummheit, ist es sogar Irrsinn. Ich bringe es fertig, mich ein zweites Mal in diese Schule zu setzen, ein zweites Mal Langeweile, Käse, Gelaber und doofe Fächer über mich ergehen zu lassen, Fächer, in denen ich nichts lerne. Jetzt noch nicht mal mehr in Mathe, denn ich habs ja alles schon gehabt. Ich bräuchte noch nicht mal mitschreiben - ach du meine Güte. Langweiliger kanns nicht kommen.

Warum ichs trotzdem tue? Weil ich passiv bin, total passiv, und daher einfach das weiterlaufen lasse, was einmal läuft. Zum Beispiel BaföG. Wenn ich weiter zur Schuhle gehe, dann kriege ich weiter Geld. Wenn ich aufhören würde, müßte ich sofort aufs Amt und würde mir einen Scheiß-Job einfangen. Das geht aber nun gar nicht.

Ich bin gewillt, diese Schuhlzeit so lange wie möglich hinauszuziehen, zu genießen und mich auszuruhen. Das einzige Hindernis dabei ist das vermaledeite Praktikum. Aber das kriege ich diesmal auch hin, nochmal lasse ich mich nicht verarschen - ich habe mir Witz gekauft. Und nun geht es also weiter hier, mit vielen Berichten, und als nächstes gleich mit der Eröffnungsfeier.

Freitag, 4. Juli 2008

Berufliche Identität und Perspektive?

"Berufliche Identität und Perspektiven entwickeln" - so nennt sich eines unserer Lernfelder. Nach knapp einem Schuljahr, nachdem ich bereits fest entschlossen war, aufzuhören, sehe ich weder meine berufliche Identität noch irgendeine Perspektive.

Die Schule ist nach wie vor so dermaßen bescheuert, daß es sich echt nicht lohnt, den Müll über sich ergehen zu lassen. Einen wirklichen Unterricht in dem Sinne gibt es nicht. Pädagogisch sind die Lehrer allesamt unfähig. Ich kann mich dort nur langweilen, habe aber auch andererseits eh keinen Bock, fleißig zu sein. Es nervt mich nur und nervt und - nervt.

Bin demzufolge schon einige male einfach nicht hingegangen, zuletzt wieder Freitag und Montag nicht. Wr glaubt, da hätte ich was verpaßt, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Und wer glaubt, es hätte mal ein Lehrer nachgefragt, wo ich war - Fehlanzeige. Ist mir auch lieber so, denn was soll ich da sagen? Bis vor wenigen Tagen habe ich immer vorgeschoben, ich würde eh aufhören.

Einzig und allein meine sympathische Mitschülerin L. bemüht sich darum, mich zum Weitermachen zu bewegen. Sie schaffte es, mich wieder für eine gräßliche Hausaufgabe zu motivieren, so daß ich sie kurzfristig noch ablieferte, obwohl ich eigtentlich nicht wollte. Und dann kam es dazu, daß ich sogar überlegte, vielleicht doch dieses scheiß Praktikum im Kindergarten nachzuholen, nur, um dann ein weiteres angenehmes Schuljahr zu genießen, mit möglichst viel Hitzefrei im Sommer.

nach den neuesten Einblicken in diese Gesellschaft und ihre Verblendung habe ich aber schon wieder jegliche Lust verloren. und wenn ich daran denke, wie ich gestern nacht, statt zu schlafen, diesen Vortrag ausgesarbeitet habe und dabei gottsjämmerlich fluchte, dann bezweifle ich stark, daß mir das in der Praktikumszeit gelingen könnte. Das nervt viel zu sehr, als daß ich mich da noch abends für Schriftkram hinsetze.

Man sieht, ich bin ein wankelmütiger Mensch und kann einfach keine Entscheidungen treffen. Das Leben wird sie statt meiner treffen, und basta. Irgendwie gehts immer weiter. So, und jetzt ist mir gerade schlecht. Für morgen habe ich wieder mal keine Hausaufgaben gemacht. So ein Pech aber auch. Ich kann das nicht, ich bin unfähig, mich zu so etwas wie Arbeit aufzuraffen.

Dienstag, 8. April 2008

Qualitätsunterricht??

Die Erziehung unseres (rar gewordenen) Nachwuchses wird ja mehr und mehr an Krippen und KiTas delegiert, wo dann natürlich die Ausbildung der Erzieherinnen über Wohl und Wehe der Kinder entscheidet.

Deshalb wird so getan, als wäre diese Ausbildung höchst anspruchsvoll und bestens geeignet, um Wissen und Können auf Fachschulniveau zu vermitteln. Für mich bietet sich da ein völlig anderes Bild: Anspruch und Wirklichkeit klaffen auf bitterlich enttäuschende Weise auseinander.

Die eigentlichen Fächer sind zu "Lernfeldern" verschmolzen worden - das heißt, keiner weiß mehr, wo welche Inhalte vermittelt werden sollen. Für ein Lernfeld sind bis zu vier(!) Lehrer zuständig. Lernfelder haben Titel wie: "Kulturell-kreative Kompetenzen weiterentwickeln und Medien gezielt anwenden" oder "Bildungs- und Entwicklungsprozesse anregen und unterstützen" oder "Beziehungen gestalten und Gruppenprozesse begleiten".

Solche Formulierungen sind die beste Veranschaulichung für die undefinierten, mit hohlen Worten aufgeblasenen Inhalte. Es sind Phrasen, die man mit allem oder gar nichts füllen kann. Die Lehrer sind bevorzugt damit beschäftigt, den "Ablaufplan" bekanntzugeben, sich halbstündig und jedes Mal neu über geplante Themen zu verbreiten und ansonsten über die Fülle von Stoff zu klagen, den sie nie schaffen können. Der Stoff an sich ist oft von simpelster, beliebiger Art (zB "Familienformen", des Inhalts, daß es nun eben Stiefeltern, Stiefkinder, Scheidungskinder, Alleinerziehende usw. gibt, worüber stundenlang referiert wird).

Da die Lehrer sich generell nicht auf den Unterricht vorbereiten, retten sie sich mit Geschwafel über die Stunden. (Hört ja eh niemand zu.) "Spezifik frühkindlicher Bildung" soll thematisiert werden, da gäbe es auch etwas zu vermitteln - aber im Verlauf der 90 min kommt dazu NICHTS. Über Hygiene und Immunologie kommen maximal ein paar Grundlagen, die Allgemeingut sind, keinerlei Vertiefung, und außerdem haben die anderen Schülerinnen das bereits als Kinderpflegerinnen genauso gehört (wie 80% des restlichen Stoffs!!).

Eine andere Lehrerin hat prinzipiell gar keine Zeit für Unterrichtsvorbereitung, weil sie alleinerziehend ist und schon ihre Korrekturen nicht schafft. Sie rettet sich mit Pseudo-Gruppenarbeiten oder einer schnellen, aus den Fingern gesaugten Frage, die wir am PC beantworten sollen, über die Zeit - oder läßt uns durch lange Vorträge den Unterricht selbst übernehmen. Die Schülerinnen hören im Unterricht Musik, essen, schreiben sich Briefe oder quatschen in normaler Lautstärke. Logisch, da ja von vorn ein Null-Anspruch signalisiert wird.

In den "harten" Fächern, wo es tatsächlich real existierenden Lernstoff und nicht nur Sozial-Gewäsch gibt (Mathe, Englisch), da brechen die Schülerinnen gnadenlos ein. Überhaupt fragt man sich, wie sie die 10.Klasse überstanden haben, denn sie sind nicht in der Lage, drei diktierte Worte ohne Nachfrage mitzuschreiben. Jeder Satz muß fünfmal wiederholt werden, und dann fragen immer noch welche nach. Das ist unerhört lästig und intelligenzfrei. Eigentlich müßten sie ohne jedes Diktat frei mitschreiben können, was wichtig ist.

Das, was die Lehrer eigentlich uns vermitteln wollen - didaktisches und methodisches Arbeiten - das praktizieren sie absolut nicht. Keinerlei Versuche, den Stoff mit anschaulichen Mitteln zu präsentieren, Interesse zu wecken, Lehrmethoden anzuwenden. Der Mathelehrer ist besonders unfähig zu verständlicher Erklärung, er hat im Gegenteil das Riesentalent, auch das letzte Verständnis zu zerstören! Davon abgesehen bringen sämtliche Anstrengungen dieser Welt bei den Damen gar nichts, weil die nicht schlau genug für Mathe sind. Aber Zensuren muß der Lehrer ja irgendwie generieren, und keinesfalls zu schlechte! Wie macht er das?

Nun, er wollte eine LK über lineare Funktionen schreiben - simpler Stoff aus der 8.Klasse. Nullstelle, Anstieg, Graphen zeichnen und so. Er exerzierte jede einzelne Aufgabe vorher an der Tafel komplett durch, zusätzlich vermerkte er auf dem Aufgabenblatt den gesamten Stoff in Kurzübersicht samt allen Formeln und Umstellungen. Es blieb ein rein mechanisches Abarbeiten für dei Probanden übrig - ohne jegliche eigene Denkleistung! Auf dieser Basis läuft die Leistungsbewertung - in jedem Fach!

In Musik (das Fach gibt es nicht, wir nennen es heimlich so!) will die Lehrerin elementare Theoriekenntnisse vermitteln: Notennamen, Versetzungszeichen, Tonleitern. Die Schülerinnen prahlen damit, daß sie solches schon in der Schule nie kapiert haben und weder jetzt noch später sowas je kapieren können. Außerdem gben sie damit an, daß sie sowieso nicht singen könnten und auch zu Hause mit ihren Kindern nicht singen. Das Ganze wird als "cool" verkauft.

In meinen Augen sind diese Schülerinnen bildungsmäßig alle Analphabeten, totale Unterschicht. Ihre Schulzeit besteht zu 80% aus Leerlauf, ihre Leistungsbewertung ist eine Farce. Würden alle diese Damen ein Jahr zur Lehre in den Kindergarten geschickt, hätten sie genausoviel gelernt wie in 5 Jahren Erzieher-Ausbildung an einer Fachschule. Das und nichts anderes ist die Wahrheit über das hohe Niveau der Ausbildung unseres hochwichtigen Erzieher-Nachwuchses.

Ehrlich gesagt, mich ödet das jeden Tag fürchterlich an.

Meine Schule von außen

Berufsfachschule-Osten-Plattenbau

Klassenzimmer (mit Spruch: "Bitte Ruhe! Danke!" über Tafel)

...mit zwei netten Maedels

Dienstag, 1. April 2008

Es kommt immer anders

In diesem falle heißt das, ich habe eben doch die Ausbildung (NOCH!) nicht abgebrochen, sondern leide weiter an mir und der Schuhle. Das heißt, ich kann auch weiter darüber berichten.

Aktuell beschäftigt uns zB das Nachspielen des Films "Dirty Dancing", zumindest von drei Szenen daraus. In grober Selbstüberschätzung wollten einige Mädels das durchziehen, natürlich gegen meinen Widerstand. Nun haben sie sich hoffnungslos zerstritten und es sieht alles echt shice aus. Ich hatte als einziger ein machbares und sinnvolles Konzept zu bieten für ein Musiktheater-Projekt, aber auf mich will ja keiner hören, schon gar keine jungen Chicks. Also trete ich zurück und bescheide mich.

Die Schuhle ist ansonsten sowas von öde, daß ich es kaum aushalte. Aber das Rumsitzen und Däumchendrehen erbringt jeden Monat 602 euro, 400 davon nur geliehen.

Mir kommt der Verdacht, daß ich da irgendwo einen gewaltigen Denkfehler habe, wo nur???

Mittwoch, 21. November 2007

Die 1000 ist erreicht

Über eintausend Besucher-Zugriffe verzeichnet dieses Blog bereits. Das freut mich, und es wird hier noch viel zu lesen geben.

Allerdings sehe ich noch diverse Defizite, z.B.

- keine Bilder
- total ungeiles Design
- keinerlei Leserreaktionen
- ich weiß nichts über euch, die Besucher
- es gibt zuwenig wirklich Fachliches

Mit dem Design tue ich mich sehr schwer, weil ich mit dem CSS und so Kram einfach keinen Plan habe. Wer könnte da für mich erledigen?? *help*

Dank zweier anderer sehr aktiver Blogs kommt dieses hier einfach oft zu kurz, was irgendwo logisch ist. Am sinnvollsten wäre es, mobil zu bloggen - aber das kostet einiges an Geld (wg. MMS-Versand). Cool wäre es schon, da ich dann absolute Live-Berichte aus der Schuhle abdrücken könnte. Wird noch...

Zur Zeit denke ich darüber nach, einen Pool für lästige Schreibarbeiten der Ausbildung einzurichten. Zum Beispiel sollen wir 20 (!!) "Angebote" erstellen, was unheimlich aufwendig ist. Wenn eine Community sich da reinteilt und alle was hochladen, hätte man es viel leichter. Werde das amal auf schueler.cc ankurbeln. You can find me there under the Nick "Baba Jaga" - try it and send me a message.

Hallo ihr Erzieher da draußen - meldet euch!

Dienstag, 2. Oktober 2007

Dämpfer für den Überflieger

Bisher habe ich mich wissensmäßig ja wirklich als "Star" verkauft und so getan, als wüßte ich bereits alles. Das ist natürlich so nicht haltbar. Klar, meine Zeichnungen wurden mit "1" und "prima" benotet. Die erste Mathe-LK war auch eine 1, aber schon die zweite war eine Drei. Nicht, weil ich es nicht kapiert hätte, nein, in einer arroganten Schludrigkeit habe ich die Fragen zu wenig durchdacht und zweimal etwas anders gemacht als gefordert. Na ja.

Mit dem Mathelehrer verstehe ich mich bestens, didaktisch hat er keine Ahnung, aber fachlich isser ja Profi, meine Güte! Und muß sich da so vor die vielen Mädchen stellen, die ja alle soooo interessiert an Zahlenfolgen, Monotonie, Partialsummen und Aussagenlogik sind!

Gestern der erste Englisch-Test: auch wieder ein Dämpfer für mich. Die letzte Stunde hatte ich versäumt wegen Krankenschein, und nun wußte ich plötzlich nicht, was los war. Zwei einfache grammatische Formen, aber ich kam nicht zurande damit. So wirds wohl eine 2 oder 3 werden, aber macht nix. Sonst werde ich beizeiten als total arroganter Streber und Hundertprozentiger abgestempelt. Muß ja nicht sein...

Ich sagte gestern so zu meiner Banknachbarin: "In mir steckt ein kleines, arrogantes, besserwisserisches Arschloch." Darauf sie so: "Ja, das hab ich schon gemerkt...". *hrmpff*

Mittwoch, 19. September 2007

Wie ich so auftrete...

Mein Verhalten hatte seit jeher eine gewisse arrogante Tendenz. Entweder wußte ich die Dinge schon, oder ich habe sie wesentlich schneller kapiert als alle anderen. Daraus ergab sich auch die belehrende Ader, die ich habe.

Jetzt kommt das natürlich wieder voll zum Tragen. Passend dazu greift die bei meiner Person stets gewohnte Unterschätzung von Seiten der Lehrer und Schüler. Wenn ich im Unterricht mit Krakeln (Malen) beschäftigt bin, meint der Lehrer, ich sei abwesend. Voll daneben.

Entsetzlich oft nehme ich Anstoß an den mangelnden didaktischen Fähigkeiten der Lehrer. Sei es Mathe, Englisch oder Politik: ich könnte die Dinge jeweils wesentlich besser erklären als die Lehrer. Das verleitet mich so manches Mal zum Einmischen in verfahrene Kisten von Unterrichtsversuchen.

Was das reine Wissen betrifft, kann ich nicht wirklich irgendwas lernen. Dazu ist das Niveau viel zu niedrig. Im Gegenteil, in mir kommt der Wunsch auf, mit gezielten Fragen die Lehrer aus der Reserve zu locken. Ich lasse nie erkennen, was ich wirklich alles weiß. Es gab schon verblüffende Offenbarungen bei diesem Spiel...

Schlecht läuft es, wenn ich in einer Gruppe mit anderen zusammenarbeiten soll. Sie haben so große Defizite beim Verständnis von Fachtexten, daß ich ihnen eigentlich pausenlos alles erklären müßte. Wenn dann noch Streberinnen dabei sind, werde ich leicht mißlaunig.

Aber trotzdem: es macht großen Spaß, die Themen zu durchdenken und ein bißchen zu provozieren.

Montag, 10. September 2007

Luxusproblem

Ich weiß nicht, ob man sich dieses Luxusproblem wünschen soll - ich jedenfalls habe es, wie ich nach 4 Tagen Schuhlunterricht (erneut) feststelle. Was?

Ich kann alles. Meine Begabung ist nicht eine, nicht zwei, nicht fünf - es sind viele. Gar zu viele.
  • Musik (Komposition, autodidaktisches Erlernen v. Instrumenten
  • Computer (Programmieren, Algorithmen)
  • Design (grafische Gestaltung, Raumausstattung)
  • Handwerk (Holzbearbeitung, Elektrik, Modellbau)
  • Sprachen (geht wie von allein!)
  • Mathe (geht nicht ganz so, aber immer noch gut)
  • Sport (früher wesentlich besser als jetzt)
  • Kunst (künstlerisches Talent bereits im Zeugnis bescheinigt)
  • Pädagogik (anderen etwas beibringen/erklären: stets und immer)
  • usw. ad infinitum
Das kann einen stärker ausbremsen als eine eng begrenzte Begabung. Man verzettelt sich zwangsläufig in den vielen interessanten Gebieten. Und wenn man nicht genau weiß, was man will und worauf man verzichten muß, dann kommt dabei folgendes raus:

Man kann (fast) alles, und nix richtig. Sehr unbefriedigend. Und damit muß ich trotzdem leben. Na ja, wie gesagt: ein Luxusproblem.
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Heute wird es was! Und wie!

Was in einer kuhlen Schuhle abgeht

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Zuletzt aktualisiert: 7. Aug, 19:02

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